Wir bieten Asylsuchenden in den Erstaufnahmeeinrichtungen eine umfassende Sozialberatung und Sozialbetreuung. Um ihnen das Ankommen in Deutschland zu erleichtern und die notwendigen Hilfen zur Verfügung zu stellen, sorgen wir für unterschiedliche Ansprechpersonen, die unseren Bewohnenden qualifiziert zur Seite stehen: angefangen bei der Hausbetreuung, über Sozialberatung weibliche und männliche Vertrauenspersonen, bis hin zu Gewaltschutzbeauftragten. Darüber hinaus stehen den Bewohnenden Psycholog*innen des Psychosozialen Dienstes der Zentralen Ausländerbehörde zur Verfügung.
In der Sozialberatung begleiten unsere qualifizierten Sozialpädagog*innen die Bewohnenden zu allen Fragen rund um Asylverfahren, Gesundheit und Familie. Sie kümmern sich um verschiedene Sorgen und Probleme, die ihre besondere Situation mit sich bringt. Welche Perspektiven ergeben sich für Geflüchtete in Deutschland? Wie kann der Alltag neu sortiert werden? Wie kann das Erlebte verarbeitet werden? Wie können die Menschen mit der Sorge um Familie und Freunde umgehen, die im Herkunftsland geblieben sind?
In der Sozialbetreuung bemühen wir uns täglich darum, den Alltag und die oft sehr belastende Wartesituation der Bewohnenden in den Erstaufnahmeeinrichtungen zu erleichtern und mit sinnvollen Tätigkeiten zu füllen. Für die meisten Bewohnenden ist es eine große Entlastung, wenn sie ihre Umgebung aktiv mitgestalten und sich in die Arbeit der Erstaufnahmeeinrichtungen einbringen können. Die Angebote in der Sozialbetreuung entwickeln und organisieren wir daher in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Bewohnenden und bieten somit eine Vielzahl an Möglichkeiten, am sozialen Leben innerhalb und außerhalb der Einrichtungen teilzunehmen.