Das Ankommen in einem neuen Land ist nicht leicht, vor allem für Menschen, die aufgrund von Krieg oder Verfolgung ihr Zuhause verlassen mussten. Auch nach der Zeit in der Erstaufnahme benötigen Menschen, die neu nach Brandenburg kommen, Unterstützung und Beratung bei zahlreichen Fragen des Alltags.
Aufbauend auf der langjährigen Erfahrung als Betreuer der Erstaufnahmeeinrichtungen im Land Brandenburg unterstützt das DRK Kompetenzzentrum Flucht und Migration Brandenburg Landkreise und Kommunen beim Aufbau und Betrieb von Gemeinschafts- und Notunterkünften.
Seit 2022 betreibt das DRK Kompetenzzentrum Flucht und Migration Brandenburg Gemeinschaftsunterkünfte in Potsdam und den umliegenden Landkreisen. Als Fortsetzung unserer Arbeit in den Erstaufnahmeeinrichtungen begleiten wir asylsuchende Menschen und anerkannte Geflüchtete in den Gemeinschaftsunterkünften bei ihren nächsten Schritten im Integrationsprozess.
Neben der Unterbringung steht das Ankommen im regionalen Sozialraum im Vordergrund unserer Arbeit. Unsere Migrationssozialarbeiter unterstützen bei der Kommunikation mit den örtlichen Behörden und beraten beim Zugang zu Kita, Schule sowie zu spezifischen Diensten und Stellen. Schließlich begleiten wir die Bewohnenden beim Auszug in privaten Wohnraum und dem Übergang in eine neue Phase des „Ankommens“.
Das Ankommen in einem neuen Land ist nicht leicht, vor allem für Menschen, die aufgrund von Krieg oder Verfolgung ihr Zuhause verlassen mussten. Auch nach der Zeit in der Erstaufnahme benötigen Menschen, die neu nach Brandenburg kommen, Unterstützung und Beratung bei zahlreichen Fragen des Alltags. Die in einer Gemeinschaftsunterkunft untergebrachten Menschen leben auf engem Raum mit begrenzten Möglichkeiten und begrenzter Privatsphäre. Angesichts hoher individueller Stresslevel und unsicheren Zukunftsperspektiven ist es umso wichtiger, einen geschützten Raum zu bieten und beratende Begleitung bei Alltagsfragen anzubieten.
Wir sehen es als entscheidend an, die Menschen über ihre (Grund-)Rechte aufzuklären und sie handlungsfähig zu machen. Die Privat- und Intimsphäre der Bewohnenden ist grund- und menschenrechtlich geschützt und von allen in der Einrichtung tätigen Personen zu achten.
Sichere Unterbringung: Eine sichere und angemessene Unterkunft, die Schutz und Privatsphäre bietet.
Gesundheitsversorgung: Zugang zu medizinischer Versorgung und Unterstützung bei gesundheitlichen Anliegen
Bildung und Integration: Abhängig vom rechtlichen Status, Zugang zu Bildungsangeboten, Sprachkursen und Integrationsprogrammen
Beratung und Unterstützung: Beratung und Unterstützung im Rahmen der Migrationssozialarbeit nach dem LAufnG mit anschließender Weitervermittlung an bedarfsorientierte Beratungsstellen und relevante Akteure
Würde und Respekt: Behandlung mit Würde und Respekt, unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht oder rechtlichem Status.
Mitspracherecht: Beteiligung an Entscheidungen, die das Leben in der Unterkunft betreffen, und Einbringung eigener Anliegen
Beschwerdemöglichkeit: Das Recht, Beschwerden zu äußern und Unterstützung bei der Lösung von Problemen zu erhalten
Wir arbeiten eng mit lokalen Behörden, gemeinnützigen Organisationen und ehrenamtlich Engagierten zusammen, um sicherzustellen, dass jede/r Bewohner*in die bestmögliche Betreuung erhält.
Wenn Sie mehr über unsere Arbeit erfahren oder uns unterstützen möchten, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir sind hier, um Ihnen zu helfen und Sie zu unterstützen.